
Dom zu Riga
Der Dom zu Riga (lettisch Rīgas Doms), offiziell die Kathedrale St. Marien zu Riga (lettisch Rīgas Svētās Marijas katedrāle), ist eine evangelisch-lutherische Kathedrale in der lettischen Hauptstadt Riga. Der gotische Sakralbau ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt und die größte Kirche des Baltikums. Der Rigaer Dom wurde auf Veranlassung des ersten Bischofs von Riga, Albert von Buxthoeven, erbaut. Nach einer Urkunde vom 25. Juli 1211, deren Echtheit allerdings umstritten ist, legte er am selben Tag den Grundstein für ein Kloster und eine angrenzende Kirche. Die Kirche ersetzte die erste Kathedrale von Riga, einen Holzbau innerhalb der Rigaer Stadtmauern, der bei einem Brand 1215 vernichtet wurde. Ein Weihedatum ist nicht überliefert; jedenfalls war der Dom im Jahre 1226 so weit fertiggestellt, dass darin eine Synode stattfinden konnte, an der Wilhelm von Modena als päpstlicher Legat teilnahm.
Ortsdaten: Wikidata (CC0). Textquelle: Wikipedia (Autoren und Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0. Einleitender Auszug für diesen Reiseführer gekürzt und formatiert.
Foto: Chris06 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Bild verkleinert; Karten können einen Bildausschnitt anzeigen.
Fotos
Geschichte
Als Baustil ist Backsteingotik angegeben.
Sehenswertes
- Baustil: Backsteingotik
- Adresse: Herdera laukums 6; Jauniela 24, (ēkas 2.–4. stāva telpās atrodas bij. Doma klostera D korpusa A gala siena); Palasta iela 2; Palasta iela 4
- Koordinaten: 56.94917, 24.10444
Der Zugang kann von Gottesdiensten, Konzerten und anderen Veranstaltungen abhängen. Respektiere Betende und die Regeln zum Fotografieren. Die Fassade lässt sich auch ansehen, wenn der Innenraum geschlossen ist.
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