
Kleine Gilde
Die Kleine Gilde (lettisch Mazā Ģilde), auch St.-Johannis-Gilde oder Stube zu Soest, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der lettischen Hauptstadt Riga. Es wird als Kultur- und Veranstaltungszentrum genutzt. Die Kleine Gilde befindet sich in der Rigaer Altstadt auf der Südseite der Gildstubenstraße (Amatu iela) in einer Ecklage an der Einmündung auf die Meisterstraße (Meistaru iela) an der Adresse Gildstubenstraße 3, 5. Etwas weiter nördlich steht die Große Gilde, südlich der gleichfalls denkmalgeschützte Gebäudekomplex Meisterstraße 19, 21, 23. Die Kleine Gilde war der Zusammenschluss der Handwerkerzünfte Rigas, in denen deutsche Handwerker verpflichtend zusammengeschlossen waren. Die Mitgliedschaft in dieser Handwerkergilde war lettischen Handwerkern über lange Zeit versperrt. Als Organisation bestand die Kleine Gilde von 1352 bis 1936, dann wurde sie von der neugegründeten Handwerkskammer abgelöst. In der Zeit von 1864 bis 1866 wurde das prächtig gestaltete Gebäude der Kleinen Gilde, unmittelbar gegenüber dem Haus der Kaufleuten vorbehaltenen Großen Gilde, am traditionellen Standort der Gilde errichtet.
Ortsdaten: Wikidata (CC0). Textquelle: Wikipedia (Autoren und Versionsgeschichte), CC BY-SA 4.0. Einleitender Auszug für diesen Reiseführer gekürzt und formatiert.
Foto: Diego Delso · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0. Bild verkleinert; Karten können einen Bildausschnitt anzeigen. Diego Delso
Fotos
Geschichte
Als Gründungs- oder Baujahr ist 1866 verzeichnet. Als Baustil ist Neogotik angegeben.
Sehenswertes
- Gründung / Bau: 1866
- Baustil: Neogotik
- Adresse: Amatu iela 5, Rīga
- Koordinaten: 56.94949, 24.10809
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